Zum Wohl! Weltverbessern und Bier - das passt zusammen!

Das Team-Selfie mit v.l. Silvia, Anja Martina, Christine, Gaby, Edith, Vera, Max. Foto: Maximilian Laufer, www.designmeetsmotion.com
Das Team-Selfie mit v.l. Silvia, Anja Martina, Christine, Gaby, Edith, Vera, Max. Foto: Maximilian Laufer, www.designmeetsmotion.com

Wie bringt man Menschen zusammen, die glauben, dass jeder von uns die Welt jeden Tag ein bisschen besser machen kann? Die selbst etwas zu einer besseren Welt beitragen und andere inspirieren – und sich inspirieren lassen wollen?

 

Man lädt sie zu einer Talkshow ein, die anders ist als alle anderen!

 

Mit Gästen, die wahre Geschichten erzählen, statt Folien zu präsentieren. Und die zeigen, dass „Weltverbessern“ auch im Kleinen funktioniert. Anders als im Fernsehen soll die Gesprächsatmosphäre positiv sein, man lässt andere ausreden, beharrt nicht auf seinem Standpunkt und trägt dazu bei, dass am Ende etwas Positives für alle Anwesenden herauskommt.

Alle Fotos: Maximilian Laufer

Die Giesinger Brauerei – Hot Spot im Münchner Traditionsviertel

Nicht weit vom Sechzger-Stadion und ausgerechnet an dem Tag, an dem der TSV 1860 München in die dritte Liga abstieg, trafen sich am 30. Mai 2017 rund 30 Weltverbesserer zur fünften Runde des Wortwechsels in violett. Das Sudhaus der Giesinger Brauerei mit dem Gastgeber und Brauer Steffen Marx war der Ort des Geschehens. Es war heiß, das Bier floss und die Stimmung war der Umgebung angepasst. Anja Martina Bürk-Deharde hieß alle Gäste aufs Herzlichste willkommen, ganz wie es sich für eine Direktorin des ersten und letzten Eindrucks gehört. Sie stellte auch sicher, dass alle ihren persönlichen Weltverbesserer-Button bekamen.

Und dann ging es los

Moderatorin Edith Roebers, die mit ihrem Unternehmen Service Experts Gastronomen dabei unterstützt, eine erstklassige Service-Kultur für alle zu gestalten, stimmte die Gäste auf einen abwechslungsreichen Abend ein. Wie immer hatte Edith die einmalige Lokalität „aufgetrieben.“

 

Unterstützt wurde sie heute von Silvia Giebl, die kurzfristig als Saalmeisterin einsprang und dafür sorgte, dass wir im Zeitrahmen blieben (wir unterschritten ihn sogar). Filmprofi Maximilian Laufer hielt den Abend mit zwei Kameras in lebendigen Bildern fest und fungierte so als Erinnerungsbewahrer für uns alle.

Wer ko der ko!

Von Steffen Marx erfuhren wir, wie alles begann mit der Giesinger Brauerei, welche Hindernisse es gab, und wie die Gründer das Thema „Geld“ kreativ lösten. Um die Brauerei samt Gaststätte zur heutigen Größe aufzubauen, waren mehrere Millionen Euro nötig. Was die Bank und die stillen Beteiligten gaben, reichte nicht aus. Mit einem kreativen Crowdfunding sammelte das Team also Geld bei der Münchner Bevölkerung. Die Verzinsung – stolze 8 % pro Jahr – wird durch (Bier-)Konsum ausbezahlt.

 

Bei der kurzen Führung in den Keller, wo das Bier überdurschnittlich lange gart, erfuhren wir allerhand Interessantes: etwa, dass jeder Münchner im Schnitt 200 Liter Bier pro Jahr konsumiert, dass das Giesinger Bier (Besonderheit: naturtrüb) 1 % Marktanteil in München hat und dass grundsätzlich nur männlicher Hopfen angebaut und für die Bierherstellung genutzt wird.

Ein Herz sagt mehr als 1.000 Worte

Das veranschaulichte Christine Sönning in ihrer sehr persönlichen Geschichte über die Aufs und Abs des Lebens. Christine, passender Weise eine Brauerstochter und heute als Persönlichkeitscoach tätig, hat in ihrem Leben häufig neu angefangen. Vor einigen Jahren hatte ihr Körper so ziemlich seine Arbeit eingestellt, und erst als sie die Entscheidung traf, ihre aktuelle Situation loszulassen und noch einmal, mit Ende 50, von ganzem Herzen etwas Neues zu beginnen, genas sie schneller als von den Ärzten vorhergesagt.

 

Ihre heutige Mission: Ein Netzwerk für gesunde Lebensqualität mit gelebter Wertschätzung und gegenseitiger Unterstützung zu gestalten. Ihr aktuellstes Projekt war die redaktionelle Mitarbeit an einem Buch zum Thema Wertschätzung mit dem Titel: Wie Flow entsteht und die Zahlen stimmen. Das Buch bestellen Weltverbesserer beim lokalen Buchhändler oder hier.

Lebenslanges Lernen kann so schön sein

Vera Gehlen-Baum hat eine große Leidenschaft, die man spürt: Lernen. Kein Wunder also, dass sie bei den agilen Software-Testern QualityMinds die wichtige Aufgabe hat, allen Mitarbeitern das Lernen zu erleichtern. Mit ihrem Team hat sie eine Plattform aufgebaut, in der jede/r Mitarbeiter/in alles das speichern kann, war er/sie bisher gelernt hat – und zwar ganz umfassend. Gleichzeitig dient die Plattform dazu, Lerninhalte wiederzugeben und sich auszutauschen. Die Besonderheit: anders als bei den meisten Lern- oder Trainingskonzepten stehen hier nicht die Inhalte im Mittelpunkt, sondern jeder einzelne Mensch und das, was er braucht.

 

Das heißt bei Quality Minds: wenn jemand besser werden will im Angeln, darf er das und wird (auch finanziell) unterstützt. Und wer sich jetzt fragte, was das dem Unternehmen bringt, bekam von Vera die Antwort: „Unser Mitarbeiter ist immer viel entspannter und besser, wenn er beim Angeln war. Das bringt uns sehr viel.“

Arbeiten ist leben - und muss nicht weh tun

Die Geschichte, die Gaby Feile erzählte, handelte von Julia, einer engagierten und enttäuschten Mitarbeiterin in einer Kommunikationsagentur. Was nach Traumjob klang, entpuppte sich als Fast-Alptraum. Julia ist verärgert, frustriert und fühlt sich rein gar nicht wertgeschätzt. Dabei wäre sie durchaus bereit, sich noch mehr einzusetzen, wenn sie nur dürfte. Sie nutzt ihre Kreativität also für ihr ehrenamtliches Engagement und ihren Blog. Warum erkennt und nutzt ihr Arbeitgeber ihre Talente bloß nicht?

 

Julia ist kein Einzelfall, so wie ihr geht es vielen Machern in Unternehmen. Doch Julia trifft eine mutige Entscheidung. Lies ihre ganze Geschichte mit allen Höhen und Tiefen hier nach und entscheide am Ende, was du an ihrer Stelle tun würdest.

Das meinten die Gäste:

  • „Ich bin gespannt, wen ihr uns das nächste Mal präsentiert. Aber bei euch habe ich da keine Bedenken.“
  • „Das ist eine wunderbare Veranstaltung mit tollen Menschen.“
  • „Ich bin so glücklich, dass ich dabei war. Bis zum nächsten Mal.“
  • „Die Location war besonders, das Bier war top.“

Das nächste Mal

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