Aloha! Im März 2017 trafen sich Weltverbesserer in Hawaii

Wortwechsel in violett, Aloha Poke
von links unten: Renate, Edith, Anja, Christina, Kora, Gaby - von links oben: Tom & Claus, Andre, Axel. Jeder hält ein "Stück" Aloha Poke in der Hand.

Wie bringt man Menschen zusammen, die glauben, dass jeder von uns die Welt jeden Tag ein bisschen besser machen kann? Die selbst etwas zu einer besseren Welt beitragen und andere inspirieren – und sich inspirieren lassen wollen?

 

Man lädt sie zu einer Talkshow ein, die anders ist als alle anderen! Mit Gästen, die wahre Geschichten erzählen, statt Folien zu präsentieren. Und die zeigen, dass „Weltverbessern“ auch im Kleinen funktioniert. Anders als im Fernsehen soll die Gesprächsatmosphäre positiv sein, man lässt andere ausreden, beharrt nicht auf seinem Standpunkt und trägt dazu bei, dass am Ende etwas Positives für alle Anwesenden herauskommt.

 

Alle Fotos: Kora Milter

Premiere im Aloha Poke

Am 28. März 2017 strömten über 30 Weltverbesserer in die Türkenstraße 80 in München. Die Fenster des nagelneuen Restaurants Aloha Poke waren zwar noch verhüllt, aber wir durften rein! Ein kleiner Schritt in den modernen Raum und wir waren quasi in Hawaii. Die Gründer und Gastgeber Tom Kruse und Claus Kratzeisen und ihr Team erwarteten uns gespannt hinter dem Tresen. Waren wir doch die ersten „echten“ Gäste. Die erste Portion Poke, das Nationalgericht auf Hawaii, ging an die freudestrahlende Helmi!

 

Genauso strahlten übrigens alle Gäste als sie von Christina Syndikus, dieses Mal Direktorin des ersten und letzten Eindrucks, ihren persönlichen Weltverbesserer-Button bekamen. Er dient sowohl als Namensschild als auch als Auszeichnung. Denn dort steht:  "Ich bin eine Weltverbesserin" oder "Ich bin ein Weltverbesserer". 

 

 

Als Moderatorin ist man ja immer auch eine Kommplizin – fürs Publikum und für die „Stars“. Insofern schlüpft Gaby Feile gerne in diese Rolle und tat das auch an diesem Abend. Unterstützt hat sie Renate Döring als Saalmeisterin, die streng und charmant die Zeit (und das Tablet als Hilfsmittel) im Griff hatte. Und Kora Milter hielt schon zum dritten Mal den Abend und die Erinnerungen mit ihrer Kamera fest.

Endlich Abenteuer!

Tom Kruse brach das Eis mit seiner Geschichte „Ich habe aufgehört zu suchen. Und fand auf Hawaii: Aloha Poke!“ Als Fernsehmacher hatte er sie alle vor der Kamera, ob Bundeskanzlerin oder Fußball-Weltmeister. Um die Welt reisen, Nachrichten finden und diese in kleinen Häppchen so servieren, dass sie die „Konsumenten“ verdauen konnten – so sah sein ehemaliger Traumjob aus. Irgendwann wurde ihm klar, dass er nicht mehr Teil dieser Maschinerie sein wollte und fing an, nach Alternativen zu suchen. Die Geschichte eines Freundes öffnete ihm schließlich die Augen. Erst als dieser aufhörte, danach zu suchen, fand er im Urlaub den schönsten Bernstein, den es wohl zu finden gab.

 

Tom ging es mit seiner Reise nach Hawaii ähnlich. Ohne zu suchen entdeckte er Poke, das Gericht, das es fast an jeder Ecke gibt. Zurück in Deutschland kochte er es für Freunde und Familie und hatte immer einen voll besetzten Esstisch. Claus Kratzeisen, ein erfahrener Gastronom ließ sich ebenfalls von Poke verzaubern – und das Abenteuer begann: Mit dem Aloha Poke holen die beiden Hawaii nach München!

Männer & Frauen passen nicht zusammen

Aber wenn sie wollen, können sie hervorragend harmonieren. Das bewiesen Anja Martina Bürk-Deharde und Axel Bürk mit ihrer Geschichte: „Wie aus einem Sketch ein Beziehungsseminar wurde!“ Sie plauderten aus, wie sie ihre private und berufliche Beziehung gestalten und erzählten von Konflikten und Erfolgen. Mit Hilfe einer selbst entwickelten App probierten sie, den anderen zu verändern – natürlich ohne Erfolg aber mit viel Spaß, wie alle Zuschauer selbst erleben konnten. Dank eines spontan von Axel geschriebenen Sketches wurde deutlich, welche Phasen man in einer Beziehung immer wieder durchlebt.

 

Mit dieser humorvollen Herangehensweise entstand ein neuartiges Beziehungsseminar, das – ganz wörtlich – ein Beziehungsspiel ist. Bei diesem einzigartige Event kann man den berühmten Sketch in voller Länge sehen und trifft auf Paare und Singles, die voneinander lernen und miteinander eine tolle Zeit verbringen.

Wir alle sind schön

 

Ein Mann der klaren Worte ist Andree Millinger. Seit er als Coach und Trainer für Kommunikation seine Berufung lebt, macht er Menschen von innen schön – buchstäblich. Sein ursprünglicher Beruf als Kürschner im eigenen Unternehmen machte ihn nie richtig glücklich. Als eine Schülerpraktikantin Andree viele Fragen zu seinem Beruf stellte, zeigten sich seine wahren Talente. Das Mädchen fühlte sich unsicher, weil sie vor der ganzen Klasse über ihr Praktikum berichten sollte. Andree half ihr, indem er ihr vorschlug, ihn selbst ins Zentrum des Referats zu stellen – als jemanden, der seit Jahrzehnten einen Job macht, den er nicht mag.

 

Die Mitschüler waren so fasziniert von der Geschichte, dass sie sich nicht über das Mädchen lustig machten, sondern mehr über Andree wissen wollten. Und dieser hatte endlich seine Berufung gefunden. Seine Kürschnerei hat Andree übrigens geschlossen. Und heute sagt er: „Früher machte ich die Menschen von außen schön, jetzt mache ich sie von innen schön.“

Service? Kann doch jeder!

Edith Roebers von Service Experts beschloss den Abend mit ihrer Geschichte „Sparflamme oder Feuerwerk? Service entsteht einfach.“ Sehr real und bildlich erzählte sie, wie sich zwei junge Frauen auf die Suche nach einem Job in der Gastronomie machen. Beide bewerben sich „spontan“ für einen ähnlichen Job – doch beide erleben völlig Unterschiedliches: Im ersten Fall wird eine Servicekraft gesucht, die funktionieren muss, und zwar schnell. Einarbeitung, Pausen oder Zeit für den Gast? Fehlanzeige. Im zweiten Fall sucht man eine Glücksbringerin, die Gäste glücklich macht durch aufmerksamen und persönlichen Service. Und macht zunächst die Bewerberin glücklich, indem man sie wie einen besonderen Gast behandelt.

 

Die Zuhörer waren gebannt und schmunzelten wissend, als sie von den fünf Standardfragen erfuhren, die man als Gast meist hört. Von Service keine Spur! Edith kennt Alternativen und unterstützt Gastronomen dabei, von Anfang an eine Servicekultur zu gestalten, die allen Spaß macht: Mitarbeitern, Gästen und den Gastronomen selbst.

Musik macht glücklich

Mit Lavenda Schaff war eine Besucherin da, die Hawaii als Heimat bezeichnen kann. 25 Jahre lebte sie dort, und bringt jetzt hawaiianisches Lebensgefühl nach München. Sie sang spontan zu Beginn des Abends und beschloss ihn mit einem bekannten Lied, das in Hawaii immer am Ende von Zusammenkünften gesungen wird. Ihre Ukulele gab den Ton an und die Weltverbesserer standen ganz selbstverständlich im Kreis und summten und sangen mit. Es ging gar nicht anders an diesem emotionalen Abend. Welch ein Glück!

Das meinten die Gäste:

  • „Als Weltverbesserer, der schon das zweite Mal dabei war, bin ich sehr beeindruckt, was Gaby und Edith immer wieder auf die Beine stellen. Das Lokal „Aloha Poke“ war mit seinem hawaiianischen Essen und dem freundlichen Team die ideale Umgebung für das Meetup. Die Geschichten der Vortragenden waren für mich sehr bereichernd mit viel Tiefgang und Humor. Ich selbst als Vortragender habe mich, auch durch die professionelle Vorbereitung des Meetups, sehr wohl gefühlt und wertvolle Kontakte geknüpft.“ 
  • „Wieder sehr inspirierend und immer wieder neue Impulse!“ 
  • „Es hat rundum alles gepasst. Ein positiver Kreis. Gerne komme ich wieder einmal.“ 
  • „Es fühlt sich so schön an, als Teammitglied dabei zu sein und damit etwas zu einer besseren Welt beizutragen. Ich komme auf jeden Fall wieder!“ 
  • „Es ist wunderbar, dass es euch gibt. Weiter so.“

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