Uns treffen und die Welt friedlicher machen. Wir haben's getan.

Das Team (v.l.): Christina, Gaby, Renate, Joscha, Edith, Andrea, Julia, Michaela.
Das Team (v.l.): Christina, Gaby, Renate, Joscha, Edith, Andrea, Julia, Michaela.

Wie bringt man Menschen zusammen, die glauben, dass jeder von uns die Welt jeden Tag ein bisschen besser machen kann? Die selbst etwas zu einer besseren Welt beitragen und andere inspirieren – und sich inspirieren lassen wollen?

 

Man lädt sie zu einer Talkshow ein, die anders ist als alle anderen! Mit Gästen, die wahre Geschichten erzählen, statt Folien zu präsentieren. Und die zeigen, dass „Weltverbessern“ auch im Kleinen funktioniert. Anders als im Fernsehen soll die Gesprächsatmosphäre positiv sein, man lässt andere ausreden, beharrt nicht auf seinem Standpunkt und trägt dazu bei, dass am Ende etwas Positives für alle Anwesenden herauskommt.

 

Alle Fotos von  Andrea Mühleck.

Eine Wirkung hinterlassen, das geht am besten im Impact Hub

Der Impact Hub Munich ist Teil eines internationalen Netzwerks von Hubs und aus der Münchner Co-Working-Szene nicht mehr wegzudenken. Die Mitglieder des Hubs arbeiten vor Ort und häufig auch gemeinsam, unterstützen sich gegenseitig und profitieren von einem kombinierten Netzwerk aller, zum Beispiel bei der Kreation von Inhalten und dem Auftritt in sozialen Medien. Alles Dinge, die kleine Unternehmen nur schwer alleine stemmen können.

 

Was immer gilt: alles, was im Impact Hub geschieht, soll einen „Impact“ also eine Wirkung hinterlassen.

 

Die diesmalige Direktorin des ersten und letzten Eindrucks Michaela Thomson war die Erste, auf die unsere fast 40 Gäste trafen. Neben einem herzlichen Willkommen bekamen alle, die noch keinen hatten, ihren persönlichen Weltverbesserer-Button.

Die Show begann...

Es hat sich mittlerweile herumgesprochen, dass Gaby Feile als Moderatorin in ihrem Element ist – dabei ist man ja auch eine Kommplizin für alle und deshalb liegt mir die Rolle wohl so. Ein wertschätzendes Publikum, das auch dieses Mal wieder da war, gibt einem Sicherheit und Freude.

 

Renate Döring war unsere Saalmeisterin und sorgte für einen reibungslosen Ablauf nach Zeitplan. Die Erinnerungen hielt Andrea Mühleck mit ihrer Kamera fest und wurde so zum Visual Storyteller. Für Frische und Duft sorgten dieses Mal übrigens feuchte Tücher, die alle Weltverbesserer von Lavenda Schaff überreicht bekamen.

Von Idealismus zur Unternehmung

 

Joscha Lautner, einer der Mitgründer des Impact Hub Munich nahm uns mit auf eine Reise nach Indien, die ihn als jungen Menschen sehr geprägt hat. Schnell wurde ihm klar, dass er die Welt nicht retten konnte, aber er konnte zum Weltfrieden beitragen und das macht die Welt ganz sicher besser. Er traf auf andere Menschen, die so tickten wir er und gemeinsam gründeten sie vor einigen Jahren den Impact Hub Munich. Sie waren und sind davon überzeugt, dass die Umgebung die Entwicklung einer jeden Unternehmung entscheidend beeinflusst. Ganz bewusst haben sie die Form einer GmbH gewählt, um zu zeigen, dass man erfolgreich Wirtschaften kann auch ohne krasses Profitdenken.

 

Deswegen schafften sie  einen Rahmen, in dem Unternehmungen wirkungsorientiert wirtschaften können und richten auch ihre Unternehmung konsequent gemeinwohlorientiert aus.

Beziehung statt Erziehung

Julia Stoch von Lebensraum Familie lernt im Zusammenleben mit ihren beiden Kindern sehr viel, das sie ihren Kunden weitergibt. Statt Kindern vorzugeben, wie sie sein sollen, ist sie dafür, sie so zu nehmen, wie sie sind. Sie vergleicht Menschen mit einer Blume, bei der von Anfang an im Samen festgelegt ist, wie sie aussehen und sein wird. Das gilt auch für Menschen, und im Umgang mit Kindern heißt das, man zerrt nicht an ihnen, sondern lässt sie sich entwickeln. Wenn Kindern diese Freiheit gegeben wird, wirkt sich das direkt auf den Weltfrieden aus, ist Julia sicher.

 

Neben einer Blume hatte Julia einen Spiegel und eine Geige dabei. Sie nahm für uns nach rund 25 Jahren wieder eine Geige in die Hand und spielte „Amazing Grace“. Das unperfekte Spiel machte den Auftritt so bemerkenswert.

Die Wirkung des Wortwechsels in violett

Die Gelegenheit war günstig, in die Runde zu fragen, was seit dem ersten Wortwechsel in violett im November 2016 so passiert ist. Wir erfuhren zum Beispiel von neuen geschäftlichen Kontakten, gegenseitigen Besuchen, Fotosessions, Massagen, Nominierungen und Empfehlungen. Das klingt nach Wirkung, und diese wird sicherlich noch verstärkt.

 

Besonderen Dank erhielt dieses Mal Helga Lüdecke, die mit 5 Besuchen ein kleines Jubiläum feierte. Nicht nur kommt Helga selbst gerne zum Wortwechsel in violett, sie hat auch viele andere Weltverbesserer animiert, zu kommen – und zu bleiben. Aus ihnen wurden treue Besucher, Teammitglieder und Wortwechsler. Warum sie so gerne kommt, wollten wir wissen. „Weil es so schee ist“, war Helgas Antwort. Sie erhielt einen Kaffeebecher zum Mitnehmen, mit dem sie jedes Mal, wenn sie ihn benutzt, die Welt verbessert: er ist aus dem tollen Material Bambus ohne Giftstoffe hergestellt und zeigt: die Weltkarte.

Alles ist möglich

Menschen in Ruanda dabei zu helfen, die Qualen des Genozids zu überwinden, das war der Ausgangspunkt für Christina Syndikus‘ Mission. Als Mitglied eines internationalen Teams flog sie vor 8 Jahren in das afrikanische Land und trug aktiv dazu bei, dass die Menschen mit Hilfe von The Work Of Byron Katie innerhalb kürzester Zeit ihre Traumata verarbeiteten und ihren Lebensmut widerfanden. Die Heilungen waren teilweise so tief, dass sie ihren Peinigern vergeben konnten. Ein ganz deutliches Zeichen von Frieden.

 

Christina, die viele Jahre als Programmiererin gearbeitet hatte, folgte bald dem, was ihr immer mehr Menschen sagten: ihre Aufgabe als Heilerin anzunehmen. Heute arbeitet sie als Heilpraktikerin und ist spezialisiert auf Energiearbeit. Sie erlebt in ihrer Praxis immer wieder Verbesserungen oder Heilung – auch in so genannten hoffnungslosen Fällen.

Wie du Wertschätzung bekommst

Edith Roebers, die Frau hinter Service Experts musste sich als Unternehmerin von ihren Mitarbeitern auch Kritik anhören. Es gab einen Moment, der dabei alles veränderte. „Wir hören dich immer nur meckern“, sagte eine Mitarbeiterin zu ihr und sprach etwas aus, das Edith ganz und gar nicht bewusst war. Sie setzte sich mit dem Thema auseinander und beschloss, ab sofort nicht mehr zu meckern. Das ging nach einer Woche so gut, dass sie im zweiten Schritt beschloss, ihren Mitarbeitern nur noch positives Feedback und Wertschätzung zu geben.

 

Die Wirkung, die jetzt einsetzte, war so stark, dass sich die Stimmung im Team deutlich verbesserte – und auch Ediths Leben. „Jeder Mensch macht viel mehr richtig als falsch“, betonte Edith. Davon konnten wir uns überzeugen, indem wir uns gegenseitig Anerkennung gaben. Das gelang selbst dann, wenn man sich heute zum ersten Mal getroffen hatte.

Das nächste Mal

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