Dinge passieren, damit etwas passiert

Wir haben die Chance, die Welt (und unser Leben) zu gestalten. Nutzen wir sie!

Wortwechsel in violett November 2018
Das Team von links: Christian, Charley, Andrea, Gaby, Edith, Michaela

München, 15. November 2018: Der 14. Wortwechsel in violett - fand dieses Mal im hawaiianischen Umfeld des Aloha Poke im Werksviertel statt. Bei der herbstlichen Witterung ein Lichtblick und Wärmeort für alle WeltverbesserInnen.

 

Christian Rainer begrüßte als Direktor des ersten und letzten Eindrucks alle und setzte den Akzent für den weiteren Abend und auch für das Ende. Als Saalmeisterin sicherte heute Michaela Thomson, dass wir pünktlich und verlässlich blieben.

 

Alle Fotos: Wortwechsel in violett 

Und dann ging es zum 14. Mal los

Wortwechsel in violett November 2018

Genau vor 2 Jahren, am 15. November 2016, fand der erste Wortwechsel in violett statt. Daran erinnerte Moderatorin Gaby Feile - und mit ihr erinnerten sich sogar zwei Gäste der ersten Stunde. 52 Geschichten zum Weltverbessern haben wir seither gehört und heute kamen nochmals drei dazu. Grund genug für einen schönen Blumenstrauß, den Gaby von Edith als Überraschung bekam - farblich passend versteht sich.

 

Wer gerne im dritten Jahr des Wortwechsels in violett eine Geschichte zum Weltverbessern beitragen will, der sollte sich jetzt schon melden, empfahl die Moderatorin. Und versprach, dass Edith und sie die Wortwechsler beim Vorbereiten und beim Finden des Weltverbesserungs-Faktors unterstützen.

 

Dieses Mal wurde durch die Geschichten klar: damit etwas passiert, muss etwas passieren. Das kann etwas Ungeplantes genauso sein, wie eine bewusste Entscheidung. Genau so entstand der Wortwechsel in violett auch, damals 2016. 

À la française - die Suche nach einem Lebensgefühl

Andrea Mühleck Wortwechsel in violett

Liberté toujours - das ist das Gefühl, das Andrea Mühleck als 17-Jährige in Frankreich hatte - und das sie in vielen Reisen seither immer wieder suchte. Nach dem Jura-Studium führte sie ein Leben in Anzug und Angepasstheit, statt als Auslandskorrespondentin aus Paris und Washington zu berichten. Eine Reportagereise nach Vietnam versprach, dieses "Versäumnis" endlich nachholen zu können. Der Traum platzte, als Andrea in einer WhatsApp-Gruppe als "Arschloch" bezeichnet wurde - und als gefallsüchtig.

 

Gerne hätte Andrea uns erzählt, wie sie den Veranstalter und Verursacher zur Rede stellte, wie sie mit wehenden Fahnen die Reisegruppe verließ  und ihre eigene Reportagereise produzierte. Doch all das passierte nicht, weil die Angepasstheit siegte. Ein letztes Mal, wie Andrea uns versprach. Denn sie hat sich vorgenommen, ihre Gabe, Menschen wahrlich zu sehen, intensiv einzusetzen. Ihre Kamera hilft ihr dabei, wie die mitgebrachten Fotos zeigten. Bonne chance, Andrea, und vielen Dank für deinen Mut, dich uns ohne Maske zu zeigen!

Wenn aus einer Gruppe von Menschen ein Team wird

Charley Leunert Wortwechsel in violett

Weltfrieden - ein großes Wort, findet Charley Leunert, und ein Unterfangen, das schier unmöglich erscheint. Dennoch hat er einen Weg gefunden, um zum Weltfrieden beizutragen.  Schon im Kindergarten waren ihm Konflikte zuwider und er betätigte sich gerne als Schlichter. Das Unternehmen, in dem er heute arbeitet, ermöglichte ihm eine Ausbildung zum Systemischen Coach und die Chance, sein Wissen praktisch einzusetzen.

 

Als die erste Anfrage für eine Teambildung kam, hielten sich Freude und Unsicherheit zunächst die Waage. Aber weil er schon immer ein Teamspieler war (auch sportlich) nahm er die Herausforderung an und unterstützte eine Teamleiterin dabei, einen Konflikt in ihrem Team zu lösen. Das Erstaunliche: es stellte sich heraus, dass der Konflikt durch zu viel Rücksichtnahme entstanden ist. Also ging es darum, die Themen auszusprechen - und zwar gewaltfrei. Sieheda: aus der Gruppe von Menschen wurde ein Team. "Alles Ungesagte trennt, nur das Gesagte verbindet", bringt es Charley auf den Punkt. Und: "Wenn Konflikte bei der Arbeit nicht gelöst werden, tragen wir diese in unsere private Umgebung. Lasst uns das vermeiden." 

Der Weltverbesserer-Cup geht an...

Wortwechsel in violett November 2018
v.l. Edith, Michaela, Gaby

Sichtlich überrascht war Michaela Thomson, als wir ihr sagten, dass sie heute schon zum fünften Mal da ist. Sie war eine Teilnehmerin der ersten Stunde  und auch schon mehrfach im Team in verschiedenen Rollen.

 

Und wie alle treuen WeltverbesserInnen bekam auch sie von uns den Bambus-Kaffeebecher mit der Weltkarte - liebevoll Weltverbesserer-Cup genannt.

 

Michaela war lange Zeit professionelle Geschichtenerzählerin und hat versprochen, auch beim Wortwechsel in violett bald eine zu erzählen. Wir freuen uns und sagen vielen Dank, liebe Michaela.

 

Es geht nicht um Autos. Es geht um Mobilität.

Edith Roebers Wortwechsel in violett

Edith Roebers kam heute mit der S-Bahn nach München, denn von ihrem Auto hat sie sich vor einigen Monaten getrennt. Seither verändert sich ihr Leben immer mehr: Nicht nur, dass sie mit ihrem Mann wöchentlich ihre Termine abstimmt, um das verbleibende Auto sinnvoll zu nutzen.

 

Während sie (und auch ihre Nachbarn) früher dachten, man kommt aus dem Dorf ohne Auto nicht weg, kennt sie jetzt die ganz passable Busverbindung und nutzt sie. Sie gewinnt Zeit und visuelle Eindrücke von der schönen Gegend, in der sie lebt. Edith ist sicher, dass man auch auf dem Land ohne Auto leben kann, auch wenn es dazu noch ein paar Verbesserungen bedarf. Der erste Schritt ist, es einfach mal zu probieren - und zu beweisen, dass es geht. Der CO2-Ausstoß ihres Haushalts hat sich durch die Abschaffung des Autos übrigens um ein Viertel verringert!

 

Die Holländerin Edith verriet uns noch, woran man in Holland einen Deutschen erkennt: am Fahrradhelm. Holländer tragen diesen kaum, weil schon die Kinder dort lernen, als Verkehrsteilnehmer Rücksicht aufeinander zu nehmen. Das Radwegenetz ist sehr gut ausgebaut, und es passieren sehr wenige Fahrradunfälle. "Obwohl ich im hügeligen Alpenvorland lebe, werde ich auch hier bald das Radeln ausprobieren", verkündete Edith.

Eine weltverbessernde Location

Mit dem Aloha Poke im Werksviertel hatten wir auch dieses Mal wieder eine passende Lokalität. Hier gibt es gesundes Essen, man wird mit guter Laune bedient und geht beschwingt und energiegeladen nach Hause.


Das nächste Mal

Hier findest du alle Termine für 2019:

 

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