Viel Tatkraft beim Wortwechsel in violett

Denn: Etwas Tun ist so viel besser als Grübeln

Wortwechsel in violett; 12. April 2018
Das Team von links: Jörg, Charley, Ute, Gaby, Claudia, Angelika, Edith, Christine, Vorne: Idefix

München, 12. April 2018:

11. Wortwechsel in violett im Rebella Bex Café mit Menschen, die daran glauben, dass jede/r die Welt konkret besser machen kann – und es auch tun.

 

Mit viel spürbarer Kraft, sichtbarem Engagement und trotz Hindernissen. 

 

Christine Sönning, routinierte Direktorin des ersten und letzten Eindrucks begrüßte alle Gäste herzlich und kompetent und setzte ein Zeichen für den ganzen Abend.
Jörg Knippschild war der „strenge“ Saalmeister und sorgte für einen reibungslosen Ablauf des Programms – ohne Zeitverzögerungen. Und Charley Leunert knipste als Erinnerungsbewahrer aus allen Perspektiven Menschen und Emotionen.
Alle Fotos: Charley Leunert

Bestens gestärkt konnte es los gehen

Edith Roebers; Gastgeberin Wortwechsel in violett; Service Experts;

Edith Roebers moderierte dieses Mal und stimmte uns ein auf einen bemerkenswerten Abend mit ebenso bemerkenswerten Geschichten der Wortwechslerinnen.

Bevor diese zu Wort kamen, durften wir alle eine Köstlichkeit des Cafés probieren, die Goldene Milch, die in Indien zum täglichen Leben gehört.

 

Marketa, die uns wieder wundervoll umsorgte, erklärte uns, wie diese entsteht und wie sie wirkt: Curcuma und andere anregende Gewürze werden liebevoll mit Pflanzenmilch (für uns: Hafer) gemischt. Die Wirkung: wohltuend für Magen und Darm und ein Plus für ein gesundes Leben.


Dem Geheimnis des Erschaffens auf der Spur

Wortwechsel in violett; Claudia Schulte; Wege M.I.T. Kraft

Claudia Schulte begann den Abend mit ihren Erlebnissen als junge Frau in einem Schamanencamp. Ihr Vater hatte ihr den 3-wöchigen Aufenthalt in Italien geschenkt, und sie fuhr völlig ahnungslos hin. Bald war sie wie elektrisiert von den Ritualen, die stets um ein großes Feuer stattfanden. Mit viel Inbrunst, Gefühl und Bewegung formulierten die Menschen ihre Wünsche und Gebete und waren dabei eins mit den Elementen der Natur.

 

Für Claudia war das eine ganz neue Welt – und erst zu Hause traute sie sich, ihre eigenen Schamanenrituale zu gestalten. Eine Kerze symbolisierte das Feuer und sie begann, sich ihre Wirklichkeit selbst zu erschaffen. Weil sie nämlich lernte, dass das Aussprechen ihrer Wünsche und Vorstellungen dabei helfen, diese zu manifestieren. Aus dem Sprechen wurde irgendwann ein Singen. Und diesen Vorschlag machte sie uns: singt aus voller Brust das, was ihr euch vorstellt, seht die Bilder klar und deutlich in eurem Kopf und gebt sie dann guten Mutes an die Welt ab. Sie kümmert sich darum.

Als Gutmensch beschimpft, aus Egoismus gehandelt

Wortwechsel in violett; Ute Zima; Freudenfeste

Im August 2015 bekam Ute Zima einen Anruf: "Morgen kommen 200 Flüchtlinge in unsere Turnhalle!" In Windeseile wurde die Halle von einer Handvoll Helfern notdürftig hergerichtet, um dem Ansturm Herr zu werden. Als die neuen Bürger, nach anfänglichen Hindernissen, vor Ort waren, gab es mehrere Nervenzusammenbrüche, denn die Erwartungen der Menschen waren hoch: Haus, Auto, Job. Dafür hatten sie zu Hause alles aufgegeben, denn das hatten ihnen die Schlepper versprochen. Schließlich schafften es die bald mehr als 100 Helfer, die Menschen physisch und emotional zu versorgen und ihnen zumindest auf Zeit eine Heimat zu geben.

 

Weil beide „Seiten“ voreinander Angst hatten und erst mal keine gemeinsame Sprache da war, waren Deutschkurse mit das Erste, was organisiert wurde. Damit die Menschen eine Perspektive hatten, besorgte Ute vielen ein Praktikum bei örtlichen Firmen. Gut ein Drittel der damals angekommenen Menschen hat erste Erfahrungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt gemacht und hat gute
Chancen, sich in Zukunft selbst zu ernähren. Das war das Motiv, das Ute, ganz egoistisch, wie sie sagt, verfolgte. Sie gibt offen zu: „Diese Menschen sollten in der Lage sein, ihr eigenes Einkommen zu erwirtschaften und in 20 Jahren meine Rente zu zahlen.“

Bambus - ein treuer Begleiter

Wortwechsel in violett; Claudia Schulte; Edith Roebers
Die Jubilare Axel und Claudia

 

 

Eine der schönsten Aufgaben beim Wortwechsel in violett ist immer die Auszeichnung von treuen Weltverbesserern. Dieses Mal waren das Claudia Schulte und Axel Bürk, die heute zum fünften Mal dabei waren. Beide waren schon Wortwechsler und sind regelmäßig im Publikum. Und beide berichteten, dass die Begegnungen mit anderen Weltverbesserern ihnen jedes Mal sehr viel geben. Der ökologische Weltverbesserer-Cup aus Bambus, den die beiden bekamen, erinnert sie nun auch zu Hause an den Wortwechsel in violett. Vielen Dank Claudia und Axel, wir freuen uns auf das nächste Mal mit euch! 


Wenn das Leben dir Zitronen gibt, dann mach Limonade daraus

Wortwechsel in violett; Angelika Gramenz; Juice Plus

Es ist für jede Familie ein Schock, wenn der Hauptverdiener krank wird. Angelika Gramenz erzählte uns von dem Tag vor 20 Jahren, als ihr Mann, Reiner, die Diagnose bekam: Multiple Sklerose. Ihre Söhne waren damals 8 und 9 Jahre alt und das Haus war noch lange nicht abbezahlt. Angelika funktionierte zwar ab diesem Moment, um von den Kindern Schaden fernzuhalten, aber innerlich hatte sie große Existenzängste.

 

Ihr Mann erhielt von seinem Arzt zwei Dosen mit Kapseln, die Obst, Beeren und Gemüse enthielten. Die anfängliche Skepsis, dass diese irgendwie positiv für den Krankheitsverlauf seien, verflog mit der Zeit, als sich wirklich eine Veränderung zeigte. Und zwar bei der ganzen Familie – was sogar bis heute äußerlich sichtbar ist und bei Reiner den weiteren Verlauf der Krankheit stoppte. Die Kapseln waren der Beginn einer neuen Lebensweise, die Angelika und Reiner für sich und mit anderen entdeckten. Den beiden gelang und gelingt es, Menschen zu einer gesunden Lebensart zu inspirieren, die ähnliche Geschichten haben. Und die Welt gesünder und schöner zu machen, ist doch eine Mission, für die man gerne erst mal Zitronen akzeptiert.

Plastik regiert die Welt

Wortwechel in violett

Wenn man bestimmte Dinge weiß, kann man die Augen davor nicht mehr verschließen. Das ging Gaby Feile so, als sie las, dass 90 % der Menschen Mikroplastik im Blut haben! Die Bilder von an Plastikmüll verendenden Meeresbewohnern, die Supermarktregale, die fast nur in Plastik verpackte Produkte beinhalten und der Glaube der Deutschen, dass man mit dem Entsorgen von Plastik im Gelben Sack oder der Gelben Tonne etwas Gutes tut, trugen ihren Teil dazu bei, dass sie beschloss, sich Schritt für Schritt von Plastik zu trennen. Dass dies kein einfacher sondern ein sehr frustrierende Weg ist, gab sie unumwunden zu.

 

Andererseits: das Herstellen von Dingen wie Cremes, Waschmittel oder Bienenwachstüchern (statt Frischhaltefolie) und Tüten aus Zeitungspapier (das durften alle ausprobieren) macht unglaublich viel Spaß. Und das Beste: Man braucht nur wenige Zutaten, die meisten davon kannten unsere Großmütter schon. Viele Dinge brauchen wir außerdem gar nicht. Genau so wurde Gaby ihre „Sucht“ nach feuchten Toilettentüchern los. Kokosöl ist die magische Zutat, die sie dazu nutzte. Gaby ist sicher, dass die Gier nach materiellem Wohlstand ein Problem ist, das es schleunigst zu lösen gilt. Sie schloss mit einem selbst geschriebenen Gedicht, das mit der Frage endete: Ist das noch Genie – oder schon Wahnsinn?

Und das sagten die Gäste:

Wortwechsel in violett 12. April 2018
  • „Tolle Veranstaltung, Respekt! Und super Café! Ich habe mich sehr wohl gefühlt und es waren sehr sympathische Gäste da.“
  • „War sehr inspirierend bei euch beim Wortwechsel in violett! Lila ist übrigens auch meine Lieblingsfarbe. :-)
  • „Die Golden Milk hat mir so gut geschmeckt, dass ich mir die heute gleich selbst gemacht habe. Superlecker...“
  • „Es war wieder sehr schön mit euch und eine tolle Erfahrung, im Team dabei zu sein. Danke für die Möglichkeit, das erleben zu dürfen.“

Eine weltverbessernde Location

Unser Wortwechsel in violett findet immer statt im Rebella Bex Café. 

 

Warum?

Weil wir gut zusammen passen!

 

Beim Wortwechsel in violett bringen wir Menschen zusammen, die die Welt besser machen. 

 

Im Rebella Bex gibt es vegan energy food. Sie nennen es "Liebe, die man essen kann. Für dich und deinen Planeten." 

Marketa Klamann, Rebella Bex; Wortwechsel in violett
Marketa erzählt über Golden Milk

12. April 2018 für immer...

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